Bewegungsstörungen/ Dystonien

Weitere Bewegungsstörungen beinhalten u.a. Verkrampfungen (Dystonie), Zittern (Tremor), Zuckungen (Myoklonien), Koordinationsstörungen (Ataxie).

Bei Dystonien handelt es sich um über Jahre zunehmende Fehlstellungen und Verkrampfungen. Diese treten häufig am Kopf (sog. Torticollis; zervikale Dystonie), im Gesicht (Blepharospasmus) oder am Körper auf. Die diagnostische Einstufung erfordert häufig viel Erfahrung. Aufgrund unserer bisherigen Tätigkeiten, u.a. in der Bewegungsambulanz der Uniklinik Freiburg, können wir diese anbieten, um eine Einschätzung abzugeben. Bei der Behandlung ist vor allem die Injektionen von Botulinumtoxin in die überaktiven Muskelgruppen wirksam. Botulinumtoxin wurde in dieser Indikation bereits eingesetzt, bevor es für kosmetische Zwecke verwendet wurde. Die Injektion wird ultraschall-gesteuert durchgeführt und ist wenig schmerzhaft. Sie muss allerdings ca. alle 3-6 Monate wiederholt werden.

Beim Zittern gibt es neben einem Parkinson-Tremor weitere mögliche Ursachen. Hier ist die diagnostische Einschätzung zu Beginn entscheidend, um die richtige medikamentöse Behandlung zu wählen. Helfen kann eine exakte Messung des Zitterns (sog. Tremor-Analyse), die wir in der Praxis durchführen.

Die Behandlung von Myoklonien und Ataxien erfordert eine z.T. umfangreiche neurologische und Labordiagnostik, um möglichst eine Ursache zu erkennen. Leider ist dies auch mit den heutigen Möglichkeiten nicht immer möglich. Wir bemühen uns bei der Behandlung um größtmögliche Linderung der Beschwerden und um eine optimale Koordination des Netzwerks der notwendigen Therapeuten.

Öffnungszeiten So finden Sie uns

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  • Zentrum für Neurologie
    Berlin Charlottenburg
    Fasanenstr. 5
    10623 Berlin

Unsere Leistungen

Umfassende und spezialisierte Diagnostik und Therapie:

  • Die neurologische Elektrophysiologie erfolgt inklusive der Möglichkeit zur Polygraphie und Tremoranalyse. Zur Messung der evozierten Potenziale (AEP, SEP, VEP) gehört auch die Magnetstimulation.
  • Die Elektroenzephalographie umfasst eine Video-EEG-Aufzeichnung und ggf. Zusatzelektroden und sowie Langzeit-Ableitungen.
  • Die Gefäß-Ultraschalldiagnostik erlaubt gegebenenfalls eine Embolie-Detektion und Messungen der Reservekapazität. Der Nervenultraschall zur Darstellung peripherer Nerven erfolgt mit einer modernen 18-Hertz-Sonde.
  • Im Infusionsbereich werden alle üblichen intravenösen Therapien zur Behandlung der Multiplen Sklerose wie auch die in der Neurologie üblichen Chemotherapie-Medikamente verabreicht.